Anja Heinrich | Mitglied des Landtages Brandenburg Direktmandat WK 37
 
















   
Bürgermeisterwahl 2017
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Die Lausitzer Rundschau stellte am 18.08.2017 allen Kandidaten dieselben Fragen und bat darum diese sehr kurz und schriftlich zu beantworten. Hier lesen Sie die Antworten von Anja Heinrich:


Fragenkomplex der Lausitzer Rundschau zur Bürgermeisterwahl Elsterwerda
  1. In der Stadt wird seit Längerem über fehlende neue Wirtschaftsansiedlungen debattiert. Halten Sie einen festangestellten Wirtschaftsförderer in der Stadtverwaltung für notwendig? Bitte begründen Sie Ihre Antwort.

    Wirtschaftsförderung ist für mich Chefsache als Bürgermeisterin! Die Verwaltung muss sich als Dienstleister für die vielfältigen Unternehmen bewähren, deren Strukturen in ihrem Bestand stärken und bei beabsichtigten Investitionen unterstützen. In Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Brandenburg, dem Landkreis EE, der BTU Senftenberg und Cottbus, sowie den universitären Institutionen in Brandenburg und Sachsen, der Handwerkskammer und Industrie- und Handelskammer ist das Gründerzentrum für Startup Unternehmen neu zu konzipieren. Weiteres Beispiel ist, das Messeformat der AGREDA als solches zu qualifizieren, um den Wirtschaftsstandort länderübergreifend zu profilieren.
     
  2. Die Situation in der Elsterwerdaer Innenstadt mit zunehmenden Leerstand in Geschäften bewegt die Einwohner. Wie könnte die Stadtverwaltung helfend eingreifen?

    Der Online-Commerce in Deutschland macht im letzten Jahr 44,2 Milliarden Euro Umsatz. Verlierer dieser Entwicklung sind bisher die regionalen Einzelhändler. Ein professioneller Online-Shop ist für den einzelnen Händler finanziell und personell oft nicht umsetzbar. Umsetzbar ist ein lokales Onlineversandhaus, mit dem andere Städte bereits erfolgreich sind. Die Infrastruktur für eine gemeinsame Internetplattform mit den Angeboten der Einzelhändler sollte im Rahmen der Wirtschaftsförderung durch die Stadt zur Verfügung gestellt werden. Unerlässlich sind ein attraktives städtisches Umfeld, Stadtmarketing und ein aktives Leerstandsmanagement sowie ansprechende Events.
     
  3. Bürger kritisieren immer wieder die Betonlandschaft auf dem Marktplatz inklusive Südspitze. Trotz noch vorhandener Fördermittelbindung, die evtl. Umbaumaßnahmen schwierig machen: Haben Sie kreative Ideen? Wie wollen Sie die Veranstaltungsplattform beleben? Würden Sie an der Historischen Einkaufsnacht festhalten?

    Südspitze, Marktplatz oder Bühne haben über Jahre die politischen Debatten im Stadtparlament bis hin zur Lächerlichkeit beherrscht. Weder die Jugendarbeit, noch die Frage städtischer und kultureller Identität sind damit gelöst. Der seit 6 Jahren von mir initiierte Historische Stadtspaziergang, Lesungen, Infoveranstaltungen oder seit 8 Jahren „Harken mit Anja“ zeigen neben weiteren Veranstaltungen das enorme Interesse unserer Bürger an kreativen, kulturellen Angeboten, Heimatverbundenheit, Geschichtsbewusstsein und Beteiligung.
    Die Historische Einkaufsnacht ist eine Veranstaltung des Gewebevereins und wird auch künftig von mir als Bürgermeisterin unterstützt. Allerdings hat das Format seit deren Gründung viel von ihrem eigentlichen Konzept der Ideengeber Mario Galle, Siegfried König und Günter Zimmermann verloren.
     
  4. Weiterbetreiben oder schließen – wie stehen Sie zum Miniaturenpark Elsterwerda?

    Unstrittig ist, dass der Miniaturenpark neben der Kleinen Galerie „Hans Nadler“ eine der wenigen kulturellen Attraktionen der Stadt ist. Unstrittig ist ebenso, dass der Erhalt des Miniaturenparkes nicht nur gewährleistet werden kann durch jährlich steigende Zuschüsse der Stadt. Grundlage zum Erhalt bildet ein Gesamtnutzungskonzept für das Langhaus, das Mühlengelände und den Miniaturenpark. Wie der gesamten Stadt Elsterwerda fehlt es dem Miniaturenpark an einer erfolgreichen und weitsichtigen Vermarktungsstrategie.
     
  5. Dauerbrenner war in den vergangenen Jahren auch der Kunstrasenplatz. Wie stehen Sie zu beiden Sportstätten auf dem Holzhof und in Elsterwerda-Biehla?

    Jede attraktive Sportstätte ist ein Gewinn für unsere Stadt, unsere Schulen, unser Vereinsleben, Bürger und Gäste!
   
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