Anja Heinrich | Mitglied des Landtages Brandenburg Direktmandat WK 37
 















   
Pressemitteilung 09-2016
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Hochwasserschutz entlang der Pulsnitz und Schwarzen Elster im Bereich Elsterwerda und Bad Liebenwerda

Anja Heinrich, CDU Landtagsabgeordnete wandte sich an die Landesregierung

Mit einem ausführlichen Fragenkatalog wandte sich die CDU Landtagsabgeordnete Anja Heinrich an die Brandenburgische Landesregierung. Die Frage nach dem Zeit- und Maßnahmenplan für die Pulsnitz und die Schwarze Elster für die technischen und vorbeugenden Hochwasserschutzmaßnahmen fand eine ermutigende Beantwortung, so Anja Heinrich. So wird die Maßnahmenplanung im November dieses Jahres abgeschlossen sein.

Die Planung enthält Maßnahmen zu allen Teilaspekten des Hochwasserrisikomanagements in den Handlungsfeldern Flächenvorsorge, natürlicher Wasserrückhalt, technischer Hochwasserschutz, Bauvorsorge, Risikovorsorge, Informationsvorsorge, Verhaltensvorsorge, Gefahrenabwehr und Katstrophenschutz und Regeneration. Zu allen Maßnahmen werden Maßnahmensteckbriefe und Maßnahmenkarten erstellt und veröffentlicht.

Auch sprach Anja Heinrich die Maßnahmen, welche durch den Bergbausanierer LMBV ergriffen werden können an, um die Eisenbelastung in der Schwarzen Elster und der Pulsnitz zu reduzieren.
So kann der LMBV mbH bereits eine Reihe von Maßnahmen zur Reduzierung der Eisenbelastung in der Schwarzen Elster in der Realisierung vorweisen. Dazu zählen das Betreiben der Grubenwasserreinigungsanlagen Rainitza und Pößnitz. Darüber hinaus erfolgt eine Inlake-Behandlung im RL 28 (Ferdinandsteich) in Schwarzheide. Dadurch erfolgt eine Eisenreduzierung im Wasser, bevor es in die Schwarze Elster eingeleitet wird. Weitere Maßnahmen sind geplant.
Anja Heinrich: „Erfreulich und unabdingbar ist die Entlastung der Schwarzen Elster durch die anvisierte Wasserbehandlungsanlage Plessa, in die der Floßgraben, der Hammergraben und der Plessa-Dolstheidaer Binnengraben eingebunden werden. Hierzu läuft gegenwärtig das Zulassungsverfahren beim LBGR. Des Weiteren ist für die künftige Ausleitung von Wasser aus dem Sedlitzer See und den davor befindlichen Gewässern der Seenkette eine Inlake-Behandlung mittels Bekalkungsschiff vorgesehen.

Die Ergebnisse der regionalen Maßnahmenplanung werden im Rahmen der 2. Regionalen Hochwasserkonferenz „Schwarze Elster“ in Elsterwerda öffentlich erörtert.

Kleine Anfrage an die Landesregierung
Pressemitteilung als pdf
   
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