Anja Heinrich | Mitglied des Landtages Brandenburg Direktmandat WK 37
 















   
Presse
23.03.2009, 12:13 Uhr | pr heinrich Übersicht | Drucken
Ein neues Kleid für den Schlosspark
Gelungene Auftaktveranstaltung zum Elsterwerdaer Schlosspark


Am vergangenen Freitag trafen sich über 60 Einwohner von Elsterwerda und Umgebung, um sich ein Bild über den derzeitigen Zustand des Parks und seine Zukunft zu machen. Die Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung von Elsterwerda und Kandidatin für den Landtag im Wahlkreis 37 für die CDU Anja Heinrich hatte zu einer Veranstaltung mit Spezialisten aus dem Bereich Gartenarchitektur, Kunstgeschichte, Forstwirtschaft und Denkmalpflege eingeladen.    


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Die Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung von Elsterwerda und Kandidatin für den Landtag im Wahlkreis 37 für die CDU Anja Heinrich hatte zu einer Veranstaltung mit Spezialisten aus dem Bereich Gartenarchitektur, Kunstgeschichte, Forstwirtschaft und
Dem Interesse der Bürger gefolgt
Spätestens seit den Gartentagen im Barockparterre am Elsterschloss im vergangenen Mai – bei dem mancher Besucher ob der schönen Gartenanlage hinter dem Schloss erstaunt war - war das Interesse der Einwohner der Stadt für den Schlosspark stärker erwacht. „Ein solches Kleinod müsste doch gepflegt werden!“ hieß es immer wieder in vielen Gesprächen in der Stadt.

„Schlosspark-Kekse“ als Marketing-Idee
Im sehr gut besuchten großen Veranstaltungsraum im „Weißen Roß“ in Elsterwerda wurden die Gäste mit einem „Schlosspark-Keks“ in Form einer Krone – gebacken von der Jungen Union Elsterwerda – begrüßt. Diese nette Geste fand bei den Besuchern viel Anklang und gab Anlass zu ersten Gesprächen.

Erkenntnisreiche Veranstaltung
Nach der Begrüßung der Gäste durch Anja Heinrich, die - wie es in der Begrüßungsrede charmant vorgetragen wurde - der Einladung sehr gern gefolgt waren, gab die Kunsthistorikern Margitta Hensel von den Staatlichen Schlössern, Burgen und Gärten Sachsens aus Moritzburg einen Überblick über die Geschichte des Schlosses und des Parks. Sie hatte sich vor 5 Jahren intensiv mit der Entwicklung des Elsterschlosses und des Parks auseinandergesetzt und einen langen Bericht im Jahrbuch Band 12 der Schlösser Sachsens publiziert. Diese Veröffentlichung dürfte die bisher vollständigste Untersuchung über das Schloss in Elsterwerda sein. 

Landschaftsarchitekt Alexander Götze aus Dresden hatte sich bereits im Studium mit dem Park seines ehemaligen Gymnasiums befasst und schilderte seine Wertung des Parks aus der Sicht der Gartenarchitektur. 

Oberforstrat Uwe Lewandowski beleuchtete den Park aus Sicht der Forstwirtschaft als Wald. Die Bäume sind im Durchschnitt 160 Jahre alt und damit in einem Alter, in dem sie geerntet werden könnten. Vielleicht ist das ja ein neuer Ansatz zur Wiederherstellung eines Parks mit barockem Charakter?

Park und Denkmalpflege
Der Gebietsreferent des Landesamtes für Denkmalpflege Alexander Niemann aus Potsdam freute sich über das wiedererwachte Interesse für den Park und versprach Unterstützung und fachliche Beratung. Der Vertreter der Denkmalpflege des Landkreises Gerd Günther sprach zum ehemaligen Gärtnerhaus, das bis 1996 noch bewohnt war. Durch die sehr lange Nichtnutzung des Gebäudes ist eine Sanierung natürlich sehr aufwendig geworden.

Parkgärtner und Wächter
Als Vertreter des Stadtarchivs wies Eberhard Galle in seinem Vortrag auf den schon früher im Park waltenden Parkgärtner und –wächter hin. Der Baumamtsleiter der Stadt Elsterwerda Uwe Schäfer erläuterte in seinem Vortrag die bisher begrenzten Möglichkeiten der Verwaltung zur Pflege des Parks. Nur durch entsprechende Beschlüsse der Stadtverordneten kann einer regelmäßigen Pflege des Parks entsprochen werden. 

Gästebuch und Unterschriftensammlung
Eine Unterschriftensammlung zum Parkgärtner lag auf der Veranstaltung aus und wurde rege genutzt. Auch im ausgelegten Gästebuch finden sich spannende Anregungen und Wünsche – von der Anlage eines Friedwaldes bis zur Wiederherstellung der barocken Parkanlage.
 
Schlossparkrunde

Entsprechend der Marktplatzrunde könnte sich Anja Heinrich auch eine Runde von Mitstreitern für den Schlosspark vorstellen – nicht allein mit der „Harke in der Hand“ sondern auch mit dem Einbringen von neuen Ideen und Anregungen für die Erhaltung dieses Kleinods der Stadt.

800 Bäume für die Stadt
Passend zum Schlossparkthema wurde an eine Aktivität zur Begrünung von Elsterwerda erinnert.  
Bereits zu den ersten Elsterwerdaer Gartentagen im Mai 2008 wurde die Aktion „800 Bäume für Elsterwerda“ gestartet. Zur 800-Jahr-Feier der Stadt können in diesem Rahmen Straßenbäume und Bäume in Parks und Gärten gepflanzt werden. Die Namen der Spender und die Standorte der gepflanzten Bäume werden in ein „Baumbuch“ eingetragen und geben so noch in vielen Jahren Zeugnis vom Willen, die Stadt lebenswert zu erhalten. 

Edelkastanien für die Gäste
Nicht nur Elsterwerdaer hatten sich zur Schlossparkveranstaltung eingefunden. Auch aus Bad Liebenwerda waren parkinteressierte Bürger angereist. So kam auch ein wirklich besonderer Gruß von der Baumschule Graeff aus Zeischa. Ronald Graeff sponserte für die Referenten der Veranstaltung mehrere Edelkastanien aus eigener Zucht und konnte auch noch gleich Hinweise zur Pflege mitgeben. Einer dieser Bäume wird im Umfeld des Barockgartens in Großsedlitz als Gruß aus dem ehemals sächsischen Elsterwerda seinen Platz finden, ein Anderer in Potsdam heimisch werden. 

Ausflug in den Schlosspark
Im Anschluss an die Veranstaltung im „Weißen Ross“ hatte Anja Heinrich in den Park eingeladen.
Ein zartes barockes Ambiente vermittelte eine kleine Licht-Installation im Barockparterre am Schloss. Bei einem Glas Wein fand der interessante Abend für zahlreiche Gäste nach einer kleinen Stadtführung mit anregenden Gesprächen und vielen weiteren Ideen einen gelungenen Ausklang.

Unterschriftensammlung
Protokoll
Bilder
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