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15.05.2012 - Lausitzer Rundschau - fc Übersicht | Drucken

Rücken und Stoßdämpfer atmen auf

Nach viel Verzögerung: Jetzt wird die Ladestraße in Bad Liebenwerda wirklich gebaut

Bad Liebenwerda Brandenburgs Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger (SPD) hat am gestrigen Montag einen Fördermittelbescheid über 650 000 Euro für den Ausbau der Ladestraße in Bad Liebenwerda übergeben. Bis 2013 sollen die über 400 Meter lange Fahrbahn, der kombinierte Geh- und Radweg sowie das Entwässerungssystem komplett erneuert werden.

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Diese Straße hat Nerven gekostet. Die Autofahrer, die sich in Zeiten von Pferdegespannen zurückversetzt fühlen, wenn sie sie befahren. Die Fußgänger und Radfahrer, die Gefahr laufen, sich die Knöchel zu verstauchen. Und die Abgeordneten und die Verwaltung, die sich mehrfach mit wechselnden Zuständigkeiten bei der Bahn herumärgern mussten. Kurstadt-Bürgermeister Thomas Richter (CDU) erinnerte beim Spatenstich daran, dass inzwischen 20 Jahre von der ersten Planung für den Ausbau der Ladestraße bis heute vergangen sind. Auch Minister Vogelsänger räumte ein: "Zehn Jahre nach dem ersten Bauabschnitt ist es nun möglich, mit dem zweiten weiterzumachen. Die Bahn hat ihre Bauarbeiten beendet und damit sind die Voraussetzungen für den Weiterbau geschaffen."

Zu den Planungen erläutert das Ministerium: Der zweite Bauabschnitt der Ladestraße wird auf einer Länge von 426 Metern in einer Breite von sechs Metern ausgebaut und asphaltiert. Aufgrund der vorhandenen Bahnanlagen und der damit feststehenden Liegenschaftsgrenzen wurde die bisherige Trassierung im größten Teil der Baustrecke beibehalten und nur im Einmündungsbereich der Ladestraße in die B 183 korrigiert. Auf der rechten Seite der Fahrbahn wird ein Rad- und Gehweg mit einer Breite von 3,50 Metern aus Beton- und Natursteinpflaster gebaut. Gleichzeitig mit dem Straßenbau wird darüber hinaus ein Regenwasserkanal hergestellt.

Nach Abschluss der Bauarbeiten verbessern sich die Sichtverhältnisse im Bereich des Knotenpunkts Ladestraße/B 183. Damit wird die Sicherheit im Kreuzungsbereich B 183/Bahnanlagen erhöht.

Bürgermeister Thomas Richter erläuterte, dass es inzwischen auch Einvernehmen mit dem Landkreis gebe, den Zeischaer Weg (noch Kreisstraße) in die neue Kreuzung einzubinden. Gegenwärtig würde es Verhandlungen mit einer Erbengemeinschaft zum Kauf und Abriss der alten Wohn- und Garagengebäude direkt an den Schranken geben. Richter hofft, dass der Zeischaer Weg auch mit Unterstützung der Bahn, die ein Interesse haben müsste, die Distanz zu den Gleisen sicherer zu gestalten, noch 2013 eingebunden werden kann.

Bei dem 985 000 Euro teuren Vorhaben Ladestraße unterstützt das Verkehrsministerium die Stadt mit rund 650 000 Euro Entflechtungsmitteln zur Verbesserung der kommunalen Verkehrsverhältnisse. In diesem Jahr fließen 303 000 Euro und 2013 noch einmal 348 000 Euro nach Bad Liebenwerda.


   
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